Pink Oktober

Le Carac Rose, ein Symbol der Prävention

und Solidarität im Kampf gegen Brustkrebs.

Le Carac Rose, ein Symbol der Prävention und Solidarität

im Kampf gegen den Brustkrebs.

Schockierende Zahlen

Brustkrebs ist die häufigste und tödlichste Krebsart bei Frauen.

Eine von acht Frauen in der Schweiz ist davon betroffen.

6500 neue Fälle jedes Jahr.

20 Prozent sind Frauen unter 50 Jahren.

5 Prozent sind Frauen unter 40 Jahren.

1 Prozent sind Männer.

image carac rose ©EmmaNoir-2022

Prävention

Es geht um Ihre Gesundheit: Tasten Sie Ihre Brüste ab!

Jedes Jahr im Oktober startet der Verein Le Carac Rose eine Kampagne, um auf die Bedeutung der Selbstuntersuchung aufmerksam zu machen und Frauen dazu zu ermutigen, ihre Brust monatlich abzutasten und an die Vorsorgeuntersuchungen bei ihrer Gynäkologin zu denken.

Von jedem verkauften Carac gehen 50 Rappen an Institutionen, die von Brustkrebs betroffene Frauen unterstützen.

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz mehr als 6500 Frauen an Brustkrebs, darunter befindet sich eine wachsende Zahl junger Frauen. Früherkennung ist entscheidend, um die Heilungschancen erheblich zu erhöhen und schwere Behandlungen zu vermeiden.

Der Verein investiert dank der grosszügigen Unterstützung von Sponsoren jährlich rund 20’000 Franken in die Kommunikation und kauft Werbeflächen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und sie für die Prävention zu sensibilisieren.

Das Leben nach der Behandlung

Obwohl sich die Behandlungsmethoden ständig weiterentwickeln und heute eine Heilung möglich ist, fordert der Brustkrebs weiterhin Todesopfer. Selbst wenn man den Krebs besiegt hat, wird das Leben nie mehr so sein wie zuvor.

Behandlungen haben einen Anfang und ein Ende, die Zeit nach der Krebserkrankung ist ein weiterer langwieriger Kampf. Nach der Behandlung wachsen die Haare nach – nun beginnt dieser unsichtbare und oft unbekannte Kampf.

Es fühlt sich an wie ein Tsunami, der ohne Vorwarnung über einen hereinbricht, wie eine riesige Welle, die alles mit sich reisst. Jeder Aspekt des Lebens ist davon betroffen: körperliche Gesundheit, psychische und emotionale Gesundheit, finanzielle Gesundheit, Beziehung zum eigenen Körper, Partnerschaft, Sexualität und Fruchtbarkeit, Berufs- und Sozialleben… Diese Nebenwirkungen haben kein Enddatum, ebenso wenig wie der Prozess der Genesung und die Suche nach dem eigenen Gleichgewicht. Es ist ein täglicher Kampf, mit all den Spuren und Verletzungen leben zu lernen, die der Krebs hinterlassen hat.

Und selbst wenn man als geheilt gilt, ist das Leben nach dem Krebs von ständiger Wachsamkeit geprägt: Regelmässige Kontrollen sind lebenslang unerlässlich, um das Risiko eines Rückfalls zu minimieren und allenfalls schnell darauf zu reagieren. Diese ständige medizinische Überwachung ist notwendig – sie erinnert einen jedoch auch daran, dass der Krebs nie ganz aus dem Bewusstsein verschwinden wird.

image carac rose ©EmmaNoir-2022

Der unsichtbare Kampf

Die Narben, die die Krankheit hinterlässt, gehen weit über das Sichtbare hinaus.

Ob auf der Haut infolge von Operationen oder in der Seele: Narben erzählen die Geschichte von Kampf, Widerstandsfähigkeit und Hoffnung.

Selbst wenn der Krebs hinter uns zu liegen scheint, bleiben die Spuren.

Physische, psychische, für manche unsichtbar, aber sehr real für diejenigen, die sie tragen.

Prävention im Unternehmen

Die Rolle eines Arbeitgebers geht weit über den beruflichen Rahmen hinaus. Die Fürsorge für die Mitarbeitenden bedeutet auch, sich für deren Gesundheit und Wohlbefinden einzusetzen.

Dies beinhaltet nicht nur Prävention, sondern auch Begleitung: den Umgang mit der Krankheit zu kennen, einen Mitarbeitenden auf seinem Behandlungsweg zu unterstützen, seine Rückkehr zu erleichtern und seinen Arbeitsplatz bei Bedarf anzupassen.

Jedes Jahr bieten Unternehmen ihren Teams Carac-Rosen an, um sie auf sanfte Weise für Brustkrebs zu sensibilisieren. Andere ergänzen diese Geste, indem sie Mélanie Tanner, die Gründerin, einladen, ihr Zeugnis sowie ihre Botschaft über die Bedeutung der Früherkennung zu teilen. Ihre Anwesenheit trägt dazu bei, Tabus zu brechen und ein besseres Verständnis für diese Krankheit zu fördern, die so viele Menschen direkt oder indirekt betrifft.

Zukünftig ist es unerlässlich, dass sich andere Unternehmen ebenso stark in die Prävention und Begleitung ihrer von dieser Krankheit betroffenen Mitarbeitenden einbringen, um ihnen ein wohlwollendes und inklusives Umfeld zu bieten.

Chemotherapie – eine gefürchtete Behandlung

Diese Behandlung flösst Angst ein. Chemotherapie klingt eiskalt. Man assoziiert sie unmittelbar mit Krebs, als ein unvermeidliches Schicksal bei einer Erkrankung. Doch das ist nicht immer der Fall.

Dank der Früherkennung ist es möglich, diese schwere Behandlung zu vermeiden. Die oft unbekannten, manchmal sogar tabuisierten Nebenwirkungen gehen weit über Haarausfall oder Müdigkeit hinaus: Eine Chemotherapie hinterlässt unauslöschliche Spuren, sowohl physischer als auch psychologischer Natur, die ein Leben lang prägen können.

Die Nebenwirkungen sind von Person zu Person unterschiedlich: Schmerzen, kognitive Störungen, Unfruchtbarkeit, chronische Müdigkeit et cetera. Während sich einige allmählich erholen können, kämpfen andere noch lange nach dem Ende der Behandlungen weiter, ja sogar Jahre später.

Es ist wichtig zu betonen, dass jeder Verlauf einzigartig ist und dass die Auswirkungen der Chemotherapie nicht mit der letzten Infusion enden.

Die unverzichtbare Rolle der Unterstützer:innen

Brustkrebs erschüttert Tausende von Leben. Wir sind alle betroffen.

Hinter jeder von der Krankheit betroffenen Frau steht ein Ehemann, eine Partnerin, eine Familie, ein Vater, ein Bruder, ein Sohn… aber auch Freundinnen, Kollegen, eine Mutter oder eine Schwester. Nahestehenden Personen spielen eine wichtige Rolle bei der Begleitung und Genesung. Sie sind immer da, bieten ihre Unterstützung an, selbst wenn die Worte fehlen.

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz 6500 Frauen an Brustkrebs betroffen. Geht man davon aus, dass durchschnittlich 15 nahestehende Personen mitbetroffen sind, entspricht dies über einer Million betroffener Personen in zehn Jahren.

Ihre Rolle ist äusserst wertvoll – und doch vergisst man oft, sie zu fragen: «Und, wie geht es dir?» Das nächste Mal, wenn Sie einer nahestehenden Person begegnen, nehmen Sie sich die Zeit, ihr diese Frage zu stellen.

Dieses Bild verewigt die Sanftheit und Stärke von Danée, die jahrelang mit beispielhafter Stärke gegen den Brustkrebs gekämpft hat. Auf ihrem Weg wurde sie von ihrem Partner und ihrer Familie aussergewöhnlich unterstützt, sie waren bis zu Danées letztem Atemzug im Mai 2025 an ihrer Seite. Carac Rose hatte einen besonderen Platz in ihrem Herzen.

Prävention

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Die Carac Roses sind ebenfalls in allen Migros-Filialen in der Romandie und in Basel sowie in den vernetzten Kühlschränken von FEEL EAT erhältlich.

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Unsere Kooperationen

Über uns

Das Projekt entstand auf Initiative von Mélanie Tanner, der Gründerin des Vereins Le Carac Rose. Sie erkrankte 2020 im Alter von 38 Jahren an Brustkrebs und beschloss in der Folge, ihre Marketingkenntnisse in den Dienst einer Sache zu stellen: der Prävention, insbesondere bei jungen Frauen. Genau das hatte sie bei ihrer Diagnose festgestellt: Der frappante Mangel an Prävention im Bereich Brustkrebs.

«Diese Kampagne soll es einigen Menschen ermöglichen, schwere Behandlungen wie Chemotherapie zu vermeiden und vor allem Leben zu retten.»

Schauen Sie gut zu sich, tasten Sie Ihre Brüst ab!

Geschichte

Begünstigte Verbände

Fondation OTIUM

Region: Genf

Besser leben während und nach einer Krebserkrankung

Seit 2018 begleitet die Fondation OTIUM Frauen, Männer und Jugendliche, die direkt oder indirekt von Krebs betroffen sind. Wir helfen ihnen, die medizinische Behandlung während und nach der Krankheit besser zu bewältigen.

Die Fondation OTIUM betreibt zwei Zentren in Genf. Es handelt sich um echte, offene und helle Lebensräume, in denen fast 50 Therapien angeboten werden, die zu einem besseren körperlichen, psychischen oder emotionalen Wohlbefinden beitragen und das Selbstbild verbessern.

Diese Therapien werden von Fachleuten durchgeführt, die von einem multidisziplinären medizinischen Komitee ausgewählt wurden, das sowohl die Relevanz der Therapie als auch die Wahl des Therapeuten validiert. Sie werden in Form von kostenpflichtigen Einzelterminen und Gruppenkursen angeboten, die von der Stiftung übernommen werden. Für Kinder und Jugendliche übernimmt die Stiftung die Kosten vollumfänglich, ebenso bei Personen ohne finanzielle Mittel, nach Prüfung ihrer Situation.

Das Bestreben der Fondation, die medizinische Behandlung zu ergänzen, gilt als essentieller Beitrag auf dem Weg zur Genesung.

La Montheysanne

Region: Wallis

La Montheysanne ist ein gemeinnütziger Verein. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Einsamkeit von krebskranken Frauen zu bekämpfen: Er bietet Aktivitäten an, die allen offenstehen.

Dass betroffene Frauen für einen Tag einfach Frauen sein können… ohne das Etikett «krank». Alle unsere Aktivitäten sind kostenlos. Zögern Sie nicht, vorbeizukommen, um auf andere Gedanken zu kommen, unbeschwerte Momente mit uns zu verbringen, Sport zu treiben oder eine künstlerische Aktivität zu entdecken. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

OSE Thérapies

Region: Waadt, Lausanne

OSE Thérapies ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Unterstützung von Menschen mit einer Krebserkrankung sowie deren Angehörigen während und nach der Behandlung widmet. Mit einer grossen Vielfalt an angepassten physischen, kreativen und therapeutischen Aktivitäten helfen wir, den Komfort, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Patienetinnen zu fördern.

Unsere Mission ist es, einen neutralen, wohlwollenden und herzlichen Raum zu bieten, der die medizinische Versorgung ergänzt, um der Isolation entgegenzuwirken, den eigenen Körper wieder anzunehmen, ein Gleichgewicht wiederzufinden und in ein soziales und berufliches Leben zurückzufinden. Unser ganzheitlicher Ansatz passt sich den individuellen Bedürfnissen an. Wir bieten Aktivitäten, die oft nicht von den Versicherungen übernommen werden.

Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, einen einladenden, authentischen und vorurteilsfreien Ort zu ermöglichen, wo jede Person in ihrem eigenen Tempo vorankommen und Ressourcen finden kann, um ihren Weg besser zu meistern.

Neuenburger Krebsliga

Region: Neuenburg

Die Neuenburger Krebsliga ist ein privater, gemeinnütziger Verein, der hauptsächlich durch Spenden und Vermächtnisse finanziert wird.

Sie bietet Krebspatienten und deren Angehörigen Unterstützung, Beratung und finanzielle Hilfe. Sie organisiert Kurse, Workshops sowie Selbsthilfegruppen und bietet ein ambulantes onkologisches Rehabilitationsprogramm an.

Die Neuenburger Liga begleitet jede Person individuell und mit Fürsorge. Sie hat auch die Aufgabe, die Gesundheitsförderung und -prävention sicherzustellen.

Die Cassya

Region: Waadt, Yverdon

Gegründet 2021 in Yverdon-les-Bains, unterstützt der gemmeinnützige Verein La Cassya Menschen mit Krebs. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krebsart.

Zusätzlich zu den Leistungen, die von der KVG und den Sozialversicherungen abgedeckt sind, finanziert La Cassya Behandlungen und Aktivitäten, die darauf abzielen, die Lebensqualität während der Behandlungen und in der Remissionsphase zu verbessern.

La Cassaya ist hauptsächlich in drei Bereichen tätig:

  • Integrative Medizin. Akupunktur, Osteopathie, Reflexzonenmassage usw.
  • Wohlbefinden. angepasste Schönheitsbehandlungen, Entspannung, emotionale Unterstützung
  • Physische und kreative Aktivitäten. Yoga, künstlerische Workshops, angepasster Sport

Genolier Foundation

Region: Waadt, Nyon

Wir schliessen Unterstützungslücken.

Die 1986 in der Clinique de Genolier gegründete Genolier Foundation ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung. Sie setzt sich für bedürftige Patient:innen mit schweren, invalidisierenden oder chronischen Krankheiten ein. Ziel ist es, dass diese in den Einrichtungen des Swiss Medical Network die bestmöglichen Behandlung, Pflege und Coachings erhalten, um in ein aktives Leben zurückzufinden. Unabhängig von ihrer Versicherungsdeckung oder ihren finanziellen Mitteln.

Angebotene Leistungen:

  • Gezielte Betreuung (Behandlungen, Hilfsmittel)
  • Spezifische Rehabilitationsprogramme
  • Angepasste Unterstützungstherapien
  • Individuelle Coachings und Gruppenkurse
  • Begleitung bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung
  • Soziale und rechtliche Beratung

«Einer Person zu helfen, mag die Welt nicht verändern, aber es kann die Welt für diese Person verändern.» (Unbekannter Autor)

Leben wie zuvor

Region: Jura, Bern, Freiburg

«Vivre comme avant Romandie» ist ein unabhängiger Verein, der Menschen unterstützt, die von Brustkrebs betroffen sind.

Die moralische Hilfe und Unterstützung unserer Freiwilligen basiert auf dem Peer-Prinzip, jede Freiwillige hat Brustkrebs erlebt.

Wir haben es erlebt, wir können darüber sprechen!

Die in diesem Jahr gesammelten Gelder fliessen in Gymnastikkurse, Nordic-Walking-Kurse und Entspannungswochenenden, damit sich die Betroffenen vom Sturm, der die Krankheit darstellen kann, erholen können.

Zudem wird Material gekauft, aus dem unsere Freiwilligen schöne Herzkissen nähen, die in Krankenhäuser verteilt werden.

Begünstigte Vereine